Operation Viking Hammer - Großoffensive gegen Terroristen

Operation Viking Hammer war eine Operation von US Special Forces und Peschmerga-Kräften, um die Terrororganisation Ansar al-Islam im Irak zu zerschlagen.

Die Verlegung ins Einsatzland begann im März 2003, direkt zu Beginn des Irakkriegs. Wegen Uneinigkeiten mit der Türkei erfolgte diese über eine komplizierte Route durch mehrere Drittstaaten und wurde mit 13 Sunden zur längsten Infiltration seit dem 2. Weltkrieg. Da die Flugabwehr der Iraker noch intakt war, mussten die amerikanischen MC-130 ständig feindlichem Feuer ausweichen und Täuschkörper auslösen, ein Flugzeug wurde gezwungen notzulanden. Erst danach erteilte die Türkei die Überflugrechte.

Die Terroristen hielten mehrere erhöhten Stellungen in den Bergen Nordiraks, welche einen guten Überblick boten, aber anfällig für Luftangriffe waren. Am 21. März begann man die Hügelkette mit Marschflugkörper einzudecken. Aufgrund der langsamen Logistik waren jedoch nicht genügend Kräfte für einen Sturm vor Ort, weshalb dieser erst am 28. März erfolgte.

Im Büchsenlicht griffen die in Teams aufgeteilten Green Berets und Peschmerga-Kämpfer an. Die kurdischen Kämpfer der Ansar al-Islam hatten bei den Luftangriffen hohe Verluste erlitten und bereits kapituliert, trotzdem verteidigten noch hunderte gut ausgebildete und ausgerüstete Feinde ihre Stellung.

Nach den ersten Feuerkämpfen trieb man die Terroristen mithilfe von Luftangriffen in die Stadt Sargat zurück. Beim Vormarsch auf diese wurde die Koalition 3 Stunden lang durch Mörser- und MG-Feuer festgenagelt. Das unübersichtliche Gelände verhinderte Luftnahunterstützung, weshalb man den Feind mit Scharfschützen- und Artilleriefeuer bekämpfte. Einige SF rannten zurück zu ihren Fahrzeugen und holten Granatmaschinenwaffen sowie 50er MGs, um mehr Feuerkraft nach vorne zu bringen. Als es im Kampf gut lief, riefen einige Peschmerga mitten im Gefecht ihre Verwandten an, um mitzumachen.

Gegen Abend hatte man dem Feind bis zur iranischen Grenze zurückgedrängt, wo dieser versuchte, durch ein Höhlensystem zu fliehen. Der Kampf setzte sich in und um die Höhlen fort, wobei der Großteil der Kämpfer festgesetzt bzw. vernichtet werden konnte.

Mehr als 300 Feinde wurden getötet. Auf Seite der Peschmerga gab es 3 Tote, die Amerikaner hatten keine Ausfälle zu beklagen.

 

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