SAS rettet eigene Männer in letzter Minute

Im Jahr 2005 waren 2 Operator des britischen SAS im Irak unterwegs, um den Geheimdienst MI6 zu unterstützen. Ziel der Mission war die Beschattung von korrupten Polizisten, welche Verbindungen zu Terrororganisationen hatten. Nachdem sie von genau dieser Gruppe angehalten wurden und die Polizisten versuchten, sie aus ihrem Fahrzeug zu zerren, eröffneten die Spezialkräfte das Feuer und töteten 2 der Angreifer.


Es folgte eine wilde Verfolgungsjagd durch die irakische Polizei, woraufhin die Briten schließlich den diplomatischen Weg versuchten und anhielten. Die Iraker verprügelten die Soldaten, schleppten sie zum Gefängnis in Basra und veröffentlichten ihre Bilder im Netz. Andere SAS-Operator konnten die Spur ihrer Kameraden jedoch bis zum Gefängnis zurückverfolgen und informierten die Führungsebene. Kurz darauf wurden 20 weitere SAS-Soldaten des A Squadron 22nd SAS Regiment eingeflogen und zum Gefängnis verlegt, unterstützt durch Fallschirmjäger, mechanisierte Infanterie und Panzer, welche den äußeren Sicherungsring stellten. Als letzten Versuch, die Angelegenheit diplomatisch zu lösen, schickten die Briten 2 Offiziere in das Gefängnis, welche aber sofort ebenfalls gefangen genommen wurden. Gleichzeitig verlegten die Iraker die beiden SAS-Soldaten in ein nahe gelegenes Safe House und bereiteten sie zur Hinrichtung vor, was aber glücklicherweise durch einen Helikopter aufgeklärt wurde.


Obwohl den Briten nur wenig Zeit blieb, wollte das Führungskommando den Einsatz abblasen. Doch die aufgebrachten Kräfte am Boden sahen nicht ein, ihre Kameraden im Stich zu lassen und gingen spontan zur Offensive über: Alle SAS Soldaten eilten sofort zum Safe House und griffen dieses aus der Bewegung an, um ihre Kameraden vor dem Tod zu bewahren. Gleichzeitig durchbrachen die gepanzerten Fahrzeuge der Briten die Gefängnismauern und ermöglichten den Infanteristen den Zugang zum Gefängnis, worauf die Offiziere ohne Widerstand befreit werden konnten. Die britische Führung gab nachträglich ihr Einverständnis für die Geiselbefreiung, allerdings nur, weil die Mission ein Erfolg war, wie viele Soldaten glauben.


Eine Bruderschaft, die niemand anderes versteht.

 

 

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2 Kommentare

Grosse klasse! So macht man das und nicht anders!

Sarah Kroczek 12. Oktober 2021

So ist es richtig!! Gut gemacht,meine höchste Anerkennung und Bewunderung für die englischen Soldaten. Man lässt keine Kameraden zurück!
Allzeit Glück ab und Treue um Treue 💪

Volker Reiff 11. Oktober 2021

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