DISZIPLIN wie ein Soldat (3 Sofort-Tipps!)

 

 

Lesezeit: 4 Minuten

 

 

 

1. Machen, nicht denken

Was dich am meisten vom Handeln abhält, ist das endlose Nachdenken und Hinterfragen.

Es wirkt wie ein Schutzmechanismus: Wenn ich lange genug über eine Handlung nachdenke, fällt mir sicher ein plausibler Grund ein, es auf „morgen“ zu verschieben. Doch aus „morgen“ wird schnell eine Woche und obwohl wir es eigentlich besser wissen, ist die Disziplin fort.

Tipp: Handle JETZT, ohne es „totzudenken“.
Zerbreche dir nicht den Kopf darüber, weshalb es nicht klappen könnte.

Stehe stumpf um 05:30 Uhr auf und gewöhne dich an den neuen Rhythmus. Fahre einfach ins Gym und fang mit dem Training an.

Auch wenn es nicht perfekt ist, auch wenn es nicht zu 100% schön ist. Einfach machen. Der Rest kommt mit der Zeit.

 

 

2. Eine Vision statt Ziele

Was mich jeden morgen direkt aus dem Bett holt, ist meine Vision. Das Bild von mir in 10 Jahren in meinem Kopf. Es gibt nichts stärkeres.

Und das kann alles sein, für was du persönlich brennst.

Ein Soldat, der einen 20+km Orientierungsmarsch quer durch die Landschaft läuft, freut sich mit Sicherheit auf die Kaserne, eine heiße Dusche und das weiche Bett. Aber diese kleinen Belohnungen sind nicht der eigentliche Grund, weshalb er marschiert. Er hat die langfristige Vision im Kopf, wegen welcher er überhaupt erst angefangen hat. Und das lässt ihn immer weiter machen.

Solange du deine Vision im Auge behältst, wirst du auch deine Disziplin nicht verlieren.

 

 

3. Prinzip Selbstverantwortung

Die Armee ist eine der letzten Institutionen, in denen man für seine Taten verantwortlich gehalten wird. Und das betrifft auch die Disziplin.

Häufige Ausreden, wenn mal etwas nicht klappt:
“Der Wecker hat nicht geklingelt, der Chef war gemein zu mir, ich habe zu viel zu tun, mein Leben ist viel härter als das der anderen, das Gym ist eh voll und ich habe heute noch nichts richtiges gegessen.”

Das richtige Mindset: Ich bin verantwortlich – für alles in meinem Leben. Und wenn ich verantwortlich bin, liegt es an mir, die Dinge zu richten. Ich bin der einzige, der mich und mein Disziplin kontrolliert. Es gibt niemand anderen, den ich für meine Umstände beschuldigen kann.

 

 

Bonus-Tipp: Die richtigen Leute

Die Kraft des persönlichen Umfelds wird immer noch großflächig unterschätzt.

Genauso wie dich falsche Freunde auf die schiefe Bahn bringen können, helfen dir die richtigen Mentoren und Vorbilder, deine Disziplin zu finden.

Für mich war dieser Mentor der Ex-Navy Seal Jocko Willink. Ohne seine Videos, Podcasts und Bücher stände ich heute nicht da, wo ich bin.

 

 

Viel Erfolg da Draußen!

Shughart

 

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